Und wieder droht der Ausnahmezustand

Songran auf Koh SamuiNein keine Angst nicht wegen Unwettern oder politischen Ereignissen droht der Ausnahmezustand nein es ist wieder mal Songkran.
Vom 13. bis 15. April ist ist Songkran das traditionelle Neujahrsfest in Thailand. Traditionell werden am Abend des 12. April die Häuser und Wohnungen geputzt.
Morgens am 13. April begeben sich die Familien in die Wats und opfern dort Reis, Früchte und andere Speisen. Anschließend werden am Nachmittag die dortigen Buddha-Figuren und der Vorsteher des Wat „gebadet“, indem sie mit Wasser begossen werden.

Aus diesen Waschungen hat sich im Laufe der Zeit der Brauch entwickelt, sich gegenseitig mit Wasser zu übergießen.
Dieser Brauch, der bereits vor dem eigentlichen Fest beginnt und auch über es hinausgeht, wird vor allem in den Städten und Touristenorten zum Teil sehr exzessiv betrieben, auch als unbeteiligter Tourist kann man leicht nass werden, und sollte es mit Humor nehmen.

Auf den Straßen entstehen regelrechte Umzüge von offenen Wagen, auf denen die Feiernden gefüllte Wassertonnen (häufig auch mit Eisblöcken) transportieren, um Wasserpistolen, Eimer und Flaschen immer wieder nachzufüllen. Dabei gibt es oft gewaltige Wasserschlachten.
Außerdem wird man mit (Baby-)Puder oder Talkum bestäubt, bzw. im Gesicht damit bemalt.
Weil zu Songkran auch viel Alkohol getrunken wird, kommt es häufig zu vielen oft schweren Unfällen. Auf die Polizei sollte man allerdings nicht hoffen den die Polizisten feiern gerne schon mal mit. Auch das einige Spaßvögel meinen das Wasser mit Juckpulver zu versetzen oder mit Eiswürfel statt mit Wasser zu werfen kommt in letzter Zeit häufiger vor.

One Response

  1. Bernhard Rieser 12. April 2011

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