Tipps zur Reisefotografie

In Zeiten von Smartphones und Co. wird gewissermaßen jeder zum Fotografen. Vor allem im Urlaub macht man unzählige Fotos, die meist jedoch nicht mehr als ein schneller Schnappschuss sind.

Damit man außergewöhnliche Bilder mit nach Hause nimmt, gehört schon etwas mehr dazu, als nur wahllos die schönsten Sehenswürdigkeiten zu fotografieren.

Die Insel Koh Samui ist mit ihren Traumstränden und der wunderschönen Landschaft eine perfekte Kulisse für erste Versuche in der Reisefotografie.

Die richtige Ausrüstung zur Reisefotografie

Teuer gleich gut? Von dem Gedanken sollte man sich verabschieden. Hobbyfotografen brauchen auf Reisen keine kostspielige Ausrüstung, um gute Bilder zu schießen. Es kommt vielmehr darauf an, wie gut man mit der eigenen Kamera vertraut ist, oder wie es so schön heist der Fotograf macht die Bilder und nicht die Kamera.

Kenntnisse in der Bildgestaltung schaden sicherlich nicht. Gerade im Urlaub ist es sehr praktisch, nicht überall eine schwere Spiegelreflexkamera mit sich herumtragen zu müssen. Mittlerweile gibt es sehr gute Systemkameras, die ihren Spiegelreflexkollegen in nichts nachstehen.

Wer eine Spiegelreflexkamera besitzt sollte ein Reiseobjektiv mit z.B. 18-200mmm verwenden um einen möglichst großen Brennweiten Bereich abzudecken. Der Vorteil ist das man nicht laufend das Objektiv wechseln muss,und nicht so viele Objektive zum Mitschleppen hat. Die Nachteile sollte man aber auch nicht verschweigen meist ist die Lichtstärke und die Bildqualität Bauart Bestimmt nicht so gut.

Wer viele Strandfotos macht sollte sich unbedingt einen passenden Polfilter(Polarisationsfilter)besorgen. Mit einem Polfilter kann z.B. das Blau des Himmels verstärkt werden.

Moderne Smartphones machen bei entsprechenden Lichtverhältnissen ganz gute Fotos wie hochwertige Kompaktkameras. Wenn es mal schnell gehen muss oder man keine andere Kamera dabei hat, sind sie die perfekte Alternative – die Fotos können sich allemal sehen lassen.

Im RAW-Format fotografieren

Wer seine Bilder nach dem Urlaub mit einem Programm wie Photoshop oder Lightroom bearbeiten möchte, schießt die Fotos am besten im RAW-Format. Diese Dateien sind unbearbeitet – also roh – und enthalten alle Farb- und Helligkeitsinformationen des Sensors, weshalb man sie beliebig aufbereiten kann.

Bilder im JPEG hingegen enthalten nicht alle Bildinformationen. Einziger Nachteil der RAW-Dateien, sie benötigen sehr viel Speicherplatz. Ich persönlich nutze daher große und vor allem schnelle Speicherkarten. Zusätzlich sollte man noch eine externe Festplatte mitnehmen um die Dateien abspeichern zu können.

Die Perspektive wechseln

Viele Menschen neigen dazu, ein bestimmtes Motiv möglichst oft abzulichten, um sich im Nachhinein für das beste Bild zu entscheiden. In der Regel verschwendet man mit dieser Methode jedoch nur Zeit und wertvollen Speicherplatz.

Deshalb sollte man beim Fotografieren möglichst konzentriert sein, um das Beste aus einem Motiv herauszuholen. Anstatt zehnmal das gleiche Foto zu schießen, ist es besser, öfter die Perspektive zu wechseln und verschiedene Bildausschnitte zu wählen.
Die schönsten Aufnahmen kann man im Anschluss zum Beispiel in einem Fotobuch von WhiteWall zusammenstellen.

Tipps für Reisefotos auf Koh Samui

  • Fotografieren am Big Buddha

    Reisfotografie auf Koh Samui
    Kommen Sie am besten Vormittags zum Big Buddha die Lichtverhältnisse sind dann am besten. Nachmittags liegt die Statue im Schatten und die Fotos sehen nicht so schön aus.

  • Fotografieren am Wat Plai Leam

    DSC_0946-Bearbeitet
    an diesem Ausflugsziel haben Sie am Nachmittag das beste Licht und machen dann besten Fotos.

  • Sonnenuntergänge

    Abendstimmung am Mea Nam Beach
    Abendstimmung am Mea Nam Beach Koh Samui
    Viele Urlauber wollen ja möglichst atemberaubende Sonnenuntergänge fotografieren. Die beste Plätze dafür sind an der Westküste von Samui wie der Taling-Ngam Beach oder der Lipa Noi.

Weitere Tricks für interessante Reisefotos:

  • Ungewöhnliche Motive wählen – anstelle des kompletten Gebäudes zum Beispiel nur einen Bildausschnitt.
  • Das Licht nutzen – kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang sind die Lichtverhältnisse besonders schön.
  • Menschen und Lokaltypisches fotografieren – Die Einwohner und regionalen Besonderheiten machen einen Ort erst zu dem, was er ist.
  • Den Goldenen Schnittbeachten – das Hauptmotiv sollte sich nicht in der Mitte des Fotos, sondern eher am Rand befinden.
  • Mit Tiefenschärfe arbeiten – Hintergrundunschärfe lenkt das Auge des Betrachters auf das zentrale Motiv.

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