Stand Up Paddling auf Koh Samui

Auf Koh Samui ist für alle Wassersportfans etwas geboten: Auch Fans von Stand Up Paddling –kurz SUP – können ihrer Leidenschaft auf der thailändischen Trauminsel nachgehen.

Stand Up Paddle Boarding – auf Deutsch Stehpaddeln – ist eine Trendsportart, die auf Hawaii entstanden ist. Ursprünglich war das Paddeln auf dem Surfboard als Fortbewegungs-mittel an wellenlosen Tagen gedacht. Inzwischen gibt es immer mehr Fans: Denn anders als das „richtige“ Surfen ist Stand Up Paddeln auch für Nicht-Adrenalinjunkies geeignet und ein toller Spaß für die ganze Familie. Ganz nebenbei ist es auch noch ein richtig gutes und gelenkschonendes Training, mit dem sich man ein paar Urlaubskalorien wieder abtrainiert.

Wie genau funktioniert Stand Up Paddling?

Das Prinzip von Stand Up Paddling ist sehr einfach: Man steht aufrecht auf einem Board, die Füße hüftbreit auseinander. Das Board ist etwas dicker und stabiler als ein normales Surfbrett. Zum Fortbewegen und Lenken gibt es ein langes Paddel, das je nach gewünschter Richtung rechts oder links des Boards eingesetzt wird.

Nicht immer wird jedoch im Stehen gepaddelt: Manche SUP-Fans liegen oder knien auch auf dem Board. Inzwischen gibt es sogar schon Yogastunden, die auf SUP-Boards durchgeführt werden.

Die größte Herausforderung für Ungeübte ist es, das Gleichgewicht zu halten. Das ständige Ausbalancieren ist für den Körper allerdings sehr gesund, da es die Tiefenmuskulatur anspricht.

Das Schöne an dieser Sportart ist, dass sie für fast alle Menschen geeignet ist. Zudem kann jeder Geschwindigkeit und Aktivitätslevel für sich selbst bestimmen: Stand Up Paddling kann nämlich durchaus sehr anstrengend sein.

Welche Ausrüstung wird benötigt?

Möchte man Stand Up Paddling ausprobieren, braucht man zunächst einmal nur ein Board und ein Paddel. Beides gibt es in allen Preis- und Qualitätsklassen. Bei den Boards wird in erster Linie zwischen aufblasbaren „Inflatables“ und festen „Hardboards“ unterschieden. Es gibt noch weitere Kriterien, die beim Kauf eines SUP-Boards beachtet werden sollten. Für Anfänger ist es daher empfehlenswert, sich erst einmal eine Ausrüstung auszuleihen.

Praktisch ist, dass für Stand Up Paddling keine bestimmte Kleidung nötig ist. Ein Neoprenanzug wie beim Windsurfing wäre viel zu warm, ein einfacher Badeanzug ist – zumindest auf Koh Samui – völlig ausreichend.

Gerade auf Koh Samui solltest du zum Paddeln einen Hut tragen und nicht vergessen, eine Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor aufzutragen. Da das Wasser die Sonneneinstrahlung noch intensiviert, ist sonst die Gefahr eines Sonnenbrands sehr hoch.

SUP-Anbieter auf Koh Samui

Es gibt mehrere Anbieter für Stand Up Paddling auf Koh Samui. Am gängigsten sind zweistündige Touren mit einem professionellen Trainer, meist in kleinen Gruppen von maximal vier Personen. Geübte haben die Möglichkeit, einfach selbst in See zu stechen.

Die Firma Adventure Samui bietet sogar Touren im Dunkeln an, die auf beleuchteten SUP-Boards stattfinden.

Ein ganz besonderes Erlebnis

Stand Up Paddeln kann man im Prinzip in fast jedem ruhigen Gewässer, das mindestens 30 Zentimeter tief ist. Mit passender Kleidung geht es sogar im europäischen Winter. Im Paradies Koh Samui wird das Ganze aber zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Wer demnächst Thailand einen Besuch abstatten und schon lange Stand Up Paddling ausprobieren will, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen. Wie oft hat man schon die Möglichkeit, einem Sonnenuntergang im Golf von Thailand entgegenzugleiten?

Photo by Peggy_Marco on Pixabay

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